7.06.2018

Wohin mit der Wut?
mit Jürgen Manshardt

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wut und Ärger haben eine enorme Kraft, die im Individuum, aber auch in der Gesellschaft inner-psychisch wie äußerlich eine enorme Destruktivität zur Folge hat. Ein Großteil der buddhistischen Geistesschulung richtet sich darauf aus, diese „Plage“ in den Griff zu bekommen. Zusätzlich zu den klassischen Methoden wird Jürgen Manshardt in diesem Seminar aufgrund seiner therapeutischen Erfahrung einige ergänzende Wege zum Umgang mit Aggressionen aufzeigen. Denn vielleicht ist Wut nicht immer nur etwas Zerstörerisches, sondern auch eine nutzbringende Kraft. Mit praktischen Übungen und Meditationen


14.06.2018

Konstruktiv streiten: Wir sind gleich und verschieden
mit Sylvia Wetzel

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wir leben in einem Paradox, denn wir sind beides: gleich und verschieden. Wir sind gleich, denn alle wollen Glück und kein Leid, aber wir unterscheiden uns darin, was wir jeweils für Glück und Leid halten. Der Vortrag beleuchtet das Paradox der abstrakten Gleichheit und der konkreten Verschiedenheit und will Mut machen, diese Spannung auszuhalten und konstruktiv zu leben. Der Vortrag gibt es vor allem Hinweise, wie wir das zunächst im Gespräch mit vertrauten Menschen, bei kleineren Konflikten und Meinungsunterschieden üben später vielleicht auch immer mehr in Beruf, Gesellschaft und Politik einbringen können. S.a. Urania 16.10.2018. 19h30. Gleich und verschieden. Das Paradox der Gerechtigkeit. www.urania-berlin.de 


21.06.2018

Raus aus der Opferrolle
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Der Buddha empfiehlt, sich folgende Gesetzmäßigkeit t ä g l i c h zu
vergegenwärtigen: `Ich bin der Eigner meines Wirkens, geboren aus meinem
Wirken, umgeben von meinem Wirken, gehalten durch mein Wirken; wie immer
mein Wirken ist, gut oder übel, so wird mein Erbe sein.“ ( A.V.57). Es bedarf
einer täglich erneuerten Programmierung, sich daran zu erinnern, dass wir selber
unser Schicksal gestalten. Denn sobald es im Alltag Probleme gibt, die man
loswerden will, liegt die bequeme Scheinlösung nahe: `Nicht ich bin
verantwortlich für mein Elend, die misslichen Umstände sind Schuld.“ Das
entlastet ein wenig, aber mit der Ablehnung von Eigenverantwortung beraubt man
sich seiner Selbstachtung und besten Kräfte. Auf dem spirituellen Wege gibt es
nichts Erbärmlicheres als die Opferrolle. Der Vortrag soll aufzeigen, dass
missliche Umstände wertvolle Optionen enthalten, die es zu entdecken und zu
nutzen gilt.


5.07.2018

Buddhist sein und Christ sein – geht das? Über Wahrheit, religiöse Mehrsprachigkeit und Pluralismus

ein Gesprächsabend mit Michael Peterssen und Pfarrer & Zen-Lehrer Stefan Matthias

 

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Christentum und Zen-Buddhismus, zwei Religionen, die kaum unterschiedlicher sein können, so wird mancher denken.
Mit Stefan Matthias haben wir einen Gast eingeladen, der sowohl evangelischer Pfarrer ist wie seit Jahren Zen praktiziert und vor einigen Jahren offiziell zum Lehrer in dieser buddhistischen Schule ernannt wurde.
Stefan Matthias versteht sich als „religiös mehrsprachig“, er verbindet in seinem Denken und spirituellen Tun Lehren und Praktiken verschiedener religiöser Traditionen miteinander.
Bei diesem Gesprächsabend wird es unter anderem um Themen gehen wie

  • Christ und Buddhist sein: Wie lässt sich das vereinbaren?
  • Was genau bedeutet religiöse Mehrsprachigkeit? Meint dies das Gleiche wie `patchwork religion`?
  • Gibt es so etwas wie eine absolute religiöse Wahrheit?
  • Ist religiöse Mehrsprachigkeit die Spiritualität des 21. Jahrhunderts?

Darüber hinaus können die Teilnehmenden an dem Abend ihre eigenen Themen & Fragen einbringen.


7. – 8. Juli 2018

„Das Ich verstehen und das Leiden überwinden“
Seminar mit Michael Peterssen

Meditationsseminar (Theorie und Praxis)
Zeiten:
Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 3. Juli 2018: office@buddhistische-akademie-bb.de
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

Jeder von uns hat ein Gefühl von Ich, das begleitet wird von einer Vorstellung, was denn dieses Ich sei. Häufig wird das Ich als eine Art externer „Kontrolleur“ von Körper und Geist angesehen. Beim Erforschen dieses Ich-Gefühls werden wir feststellen, dass es uns neben manch schöner Erfahrung auch viel Leid bereitet. Das liegt daran, dass der Kontrolleur sich mal mit diesem, mal mit jenem identifiziert und an dem jeweiligen Phänomen anhaftet. Er ergreift Besitz – zum Beispiel vom Körper, den Emotionen oder Gedanken – und betrachtet diese Phänomene als „Ich“, „mir“, „mein“.

All das schafft Leiden und macht uns unfrei. Das Ziel buddhistischer Praxis liegt in der Überwindung unnötigen Leidens. So manch einer glaubt daher, dieses Ich müsse irgendwie ausgeschaltet oder zerstört werden. Aus Sicht des Buddha hingegen genügt es hingegen, dieses Ich zu verstehen. Verstehen meint hier jedoch nicht allein intellektuell zu begreifen, was es mit dem Ich auf sich hat und in welchem Verhältnis es zu Körper und Geist steht. Zur Leidensüberwindung ist es ebenso nötig zu erleben, was sich diesbezüglich auf einer eher intuitiven Ebene abspielt. Denn dieses Ich begleitet uns immer wenn wir etwas erfahren. Mal erleben wir das sehr deutlich, oft sind wir uns dessen jedoch nur vage oder gar nicht bewusst.

In diesem Seminar geht es schwerpunktmäßig um Praxis. Es soll helfen, sich auf der Ebene der Erfahrung gut mit diesem Ich vertraut zu machen. Ausgangspunkt werden die drei vom Buddha immer wieder gelehrten Sichtweisen auf das Dasein sein – Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit und Nicht-Ich. Mithilfe verschiedener Übungen für den Alltag und in formeller Meditation werden wir verstehen lernen, wie wir das Erleben des Ichs selber konstruieren und wie wir es beeinflussen können, damit wir mehr und mehr Freiheit von Leid erfahren. Die Teilnahme ist nur am ganzen Seminar möglich.


26. – 29. Juli 2018
Seminar in Kooperation

Sommerretreat-Achtsamkeitsmeditation:
„Still sitzend, nichts tuend, kommt der Sommer und die Rosen blühen ganz von selbst“

Annabelle Zinser
Donnerstag 18Uhr, Sonntag 15 Uhr,
Ort: Quelle des Mitgefühls, Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Info und Anmeldungquelledesmitgefuehls@web.de ,
T. 030 – 405 865 40