Für langjährige Praktizierende.

20.9.2018

„Ach geh mir doch weg“ – Unmut, Irritation, Erschöpfung auf dem spirituellen Weg
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wenn wir regelmässig Meditation üben, kommt es immer wieder zu Durchhängern und Zweifeln an Sinn und „Effizienz“ unserer Praxis.Die Effekte der Übungen können sogar unangenehm sein.Wie können wir eine entspannte zugewandte Haltung im Üben entwickeln? Ein Abend um sich auszutauschen und neue Inspiration und Leichtigkeit in der eigenen Praxis zu finden.


4.10.2018

Umgang mit schwierigen Gefühlen aus der Perspektive der Gestalttherapie und Zen
mit Gabriele Blankertz

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Was sind schwierige Gefühle überhaupt? Oder, was genau sind unsere Schwierigkeiten mit manchen Gefühlen? Häufig hört man, man solle Ärger, Wut, Zorn u.a. einfach mal loslassen.

Zen-Meister Bernie Glassman meint dazu: Lösen wir uns von der Wut, indem wir uns von ihr verabschieden oder davonlaufen? Sicherlich nicht!

Ich möchte in meinem Vortrag diesen und ähnlichen Fragen nachgehen und nach Antworten suchen. Dabei werde ich sowohl die Gestalttherapie als auch Zen-Meister Bernie Glassman befragen und in einem dialogischen Austausch mit Ihnen an die je eigenen Erfahrungen anknüpfen.


13. – 14.10.2018

Die heilende Kraft der Körper-und Atemmeditation
Seminar mit Michael Peterssen    

Meditationsseminar (Theorie und Praxis)
Zeiten: Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 9. Oktober 2018
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

War Achtsamkeitsmeditation noch vor ein paar Jahrzehnten eine exotische, esoterische Praxis für Aussteiger aus der Gesellschaft, so begegnet man ihr heutzutage in vielen Zusammenhängen: zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit von Arbeitnehmern, zum Stressabbau bei chronisch Kranken, als Heilmethode bei Depressionen usw. Inzwischen gibt es im Westen auch eine intensive wissenschaftliche Forschung, die sich mit dieser weitverbreiteten, althergebrachten Kulturtechnik der Selbsterforschung und Selbstveränderung beschäftigt.

Auf diesem Meditationswochenende wollen wir uns der Achtsamkeit auf unseren Körper und insbesondere der Aufmerksamkeit auf den Atmen widmen. Diese bilden eine gute Grundlage für die Schulung von Achtsamkeit auf unsere Gefühle oder Geisteszustände. Achtsamkeit auf den Körper hilft uns klarer zu erkennen, was für körperliche Bedürfnisse wir tatsächlich haben und was wir nur meinen, unbedingt zu brauchen.
Außerdem führt ein ausgeprägteres Bewusstsein von unserem Körper und der Atmung zu einer tieferen Verwurzelung in unserem Körper. Wir fühlen uns mehr bei uns und sind zentrierter. Und können auch besser mit unserem Körper sein, wenn es ihm mal schlecht geht. Krankheiten haben dann keinen so starken Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden mehr.

Nun soll unsere Übung der Achtsamkeit aber nicht nur zu einem gesteigerten Körpergewahrsein und zu besserer Sammlung führen. Wir streben auch das an, was im spirituellen Kontext zuweilen „sehende Achtsamkeit“ genannt wird. Diese Form der Achtsamkeit will uns über die schon erwähnten positiven Wirkungen hinaus helfen, uns selber und die uns umgebende Welt tiefer erkennen und verstehen zu lernen. Dazu gehört beispielsweise das hautnahe Erleben der unaufhörlichen Veränderlichkeit alles dessen, was uns ausmacht und was uns umgibt. Man könnte auch sagen, wir üben uns in „weiser“ Aufmerksamkeit, einem Gewahrsein, das uns als ganze Menschen auf längere Sicht hin so verändert, dass wir uns als integrierter, emotional positiver und vielleicht in Körper und Geist einfach „heiler“ erleben.
• detaillierte Meditationsanleitungen
• (geleitete & nicht-geleitete) Meditationen
• Vorträge • Erfahrungsaustausch in der Gruppe
• Fragen & Antworten