Alle Veranstaltungen im Überblick

 

18.10.2018

Meditation bei Depressionen – Grenzen und Möglichkeiten
mit Ortwin Lüers

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Im Zusammenhang mit dem modernen „Achtsamkeitsboom“ wird das Thema Meditation bei psychischen Erkrankungen häufig zu wenig oder kontrovers diskutiert. Insbesondere entstehen häufiger Missverständnisse beim Vorliegen depressiver Erkrankungen, wo neuerdings gerne meditative Methoden mit Verfahren aus psychotherapeutischen Vorgehensweisen kombiniert werden. Es wird hierbei in der Aufklärung von Betroffenen in Bezug auf die Symptome der Depression und die Wirkung und Nebenwirkungen von Meditation methodisch zu wenig differenziert eingegangen, wodurch es auch zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen kann.
Dr. Ortwin Lüers möchte in dem Vortrag mit den Teilnehmern die Grenzen und Möglichkeiten von Meditation bei Depressionen praktisch aufzeigen und die Fragen alltagsnah diskutieren.


1.11.2018

Was ist „säkularer Buddhismus“? Eine verheißungsvolle Vision für das 21. Jahrhundert oder die Banalisierung einer hoch geschätzten Religion?
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

In den letzten Jahrzehnten sind immer mehr buddhistische Schulen aus Asien zu uns gelangt. Mit ihnen kommen Überzeugungen, die sich kaum mit unserer westlichen Kultur des 21. Jahrhunderts vereinbaren lassen.
Der Vortrag wird sich mit einigen Aspekten eines von Stephen Batchelor entwickelten säkularen Buddhismus beschäftigen. Was soll „säkular“ bedeuten? Welche grundsätzlichen Bedenken gibt es gegen dieses Projekt und wie sind diese einzuschätzen?


15.11.2018

Freude – trotz Allem
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wir sehnen uns nach Freude für uns selbst und andere, doch unser Leben hält immer wieder Herausforderungen bereit.
Wie finden wir Freude, wenn wir mit Tod und Verlust konfrontiert sind? Welche Übungen können uns dabei helfen, den vielleicht verschütteten Zugang zur Quelle der Freude in uns zu finden? Ein Abend um sich auszutauschen und einen Weg zu einer neuen stillen Freude zu finden.


30.11.2018

Lust und Unlust in der Schule der Achtsamkeit: Klärung, Übung, Verwandlung
mit Akincano Marc Weber

öffentlicher Vortrag

Freitag, 19.30-21 Uhr
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Eintritt: 15,- Euro, erm. 10,- Euro, ohne vorherige Anmeldung

Die Lust- und Unlust-Tönung (vedana) inneren und äußeren Erlebens ist der „Geschmack“ aller Erfahrung: Wir suchen danach, ersehen oder befürchten ihn, hadern damit, gehen genussvoll darin auf oder finden uns enttäuscht, wenn er nicht erwartungsgemäß ausfällt. Die Lustgewinn (Gr. hedone) und die Vermeidung von Unlust ist allen Menschen wichtig – wenngleich wir uns im Detail uneins sind, woraus genau diese bestehen.

Was bedeuten Lust und Unlust für die Achtsamkeit? Wie beeinflussen sie die Aufmerksamkeitslenkung? Was bewirken sie in unserem affektiven Erleben? Gibt es achtsame Geistesgegenwart auch für die hedonische Tönung in unserem Erleben? Und: Vermag die Achtsamkeit auf Lust und Unlust einzuwirken – oder bleiben diese invariabel?

Ablauf: Das Wochenende ist der praktischen und theoretischen Ergründung der Wechselwirkung von Geistesgegenwart und Lust- und Unlust-Tönung gewidmet.

Format: Meditation, Anleitungen und anwendungsorientierte Erörterungen helfen, die alten Weis-heitstradition zu kontextualisieren und schlagen sprachliche und inhaltliche Brücken in die Gegenwart – für Menschen von heute.

Akincano M. Weber ist buddhistischer Lehrer und Therapeut, war 20 Jahre Mönch in Europa und Asien und der Praxis des frühen Buddhismus verbunden. Er studierte Buddhistische Psychotherapie in London (M.A.) und ist international als Meditations- und Dharma¬lehrer tätig. Er führt eine Praxis für Dialogische Prozessbegleitung, ist Mitbegründer von Bodhi College, und leitet Atammaya Köln. Webseite: www.akincano.net


1. – 2.12. 2018

Lust und Unlust in der Schule der Achtsamkeit: Klärung, Übung, Verwandlung
mit Akincano Marc Weber
es gibt noch freie Plätze

Seminar

Samstag 10-18 Uhr, So 10-14 Uhr
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Kosten: 130 Euro / erm. 110 Euro
Anmeldung bis 15.11.2018
office@buddhistische-akademie-bb.de

Die Lust- und Unlust-Tönung (vedana) inneren und äußeren Erlebens ist der „Geschmack“ aller Erfahrung: Wir suchen danach, ersehen oder befürchten ihn, hadern damit, gehen genussvoll darin auf oder finden uns enttäuscht, wenn er nicht erwartungsgemäß ausfällt. Die Lustgewinn (Gr. hedone) und die Vermeidung von Unlust ist allen Menschen wichtig – wenngleich wir uns im Detail uneins sind, woraus genau diese bestehen.

Was bedeuten Lust und Unlust für die Achtsamkeit? Wie beeinflussen sie die Aufmerksamkeitslenkung? Was bewirken sie in unserem affektiven Erleben? Gibt es achtsame Geistesgegenwart auch für die hedonische Tönung in unserem Erleben? Und: Vermag die Achtsamkeit auf Lust und Unlust einzuwirken – oder bleiben diese invariabel?

Ablauf: Das Wochenende ist der praktischen und theoretischen Ergründung der Wechselwirkung von Geistesgegenwart und Lust- und Unlust-Tönung gewidmet.

Format: Meditation, Anleitungen und anwendungsorientierte Erörterungen helfen, die alten Weis-heitstradition zu kontextualisieren und schlagen sprachliche und inhaltliche Brücken in die Gegenwart – für Menschen von heute.

Akincano M. Weber ist buddhistischer Lehrer und Therapeut, war 20 Jahre Mönch in Europa und Asien und der Praxis des frühen Buddhismus verbunden. Er studierte Buddhistische Psychotherapie in London (M.A.) und ist international als Meditations- und Dharma¬lehrer tätig. Er führt eine Praxis für Dialogische Prozessbegleitung, ist Mitbegründer von Bodhi College, und leitet Atammaya Köln. Webseite: www.akincano.net


6.12.2018

Buddhismus und antike Philosophie als Lebensformen
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Der Buddhismus ist nicht nur eine religiös-philosophische Lehre, sondern auch eine den ganzen Menschen einbeziehende Art zu leben. Gerade das macht ihn für viele heute attraktiv.
Viele wissen nicht, wie nahe ein Gutteil der antiken griechisch-römischen Philosophie dem Buddhismus steht. Die Überlieferung zeigt, wie praktisch und lebensnah Philosophie damals orientiert war. In der Neuzeit hat sie sich allerdings zunehmend in eine „Argumentationswissenschaft“ verwandelt. Damit ging der direkte Bezug zum praktischen Alltagsleben fast ganz verloren.
Der Vortrag zeigt anhand typischer Beispiele, inwiefern unser antikes philosophisches Erbe eine Lebensphilosophie war, und wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Buddhismus bestehen.