9. – 10.3. 2019

„Warmherzig werden – für mich und für alle anderen“, Metta und Mitgefühl in der Praxis. Übungen aus der Theravada – und der Mahayanatradition
Ulrich Küstner & Michael Peterssen

Seminar
Sa 11 bis 17 Uhr,  Sonntag 11 bis 16 Uhr
Seminargebühr: 110/ 85 Euro
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 26.2.2019

Positive Gefühle wie Liebe, Verbundenheit und Mitgefühl tun allen gut. Sie sind gut für unsere eigene Gesundheit, und gut für eine hasserfüllte Welt.
Unser Seminar stellt dazu die beiden verbreitetsten buddhistischen Traditionen mit ihren besonderen Stärken und Schwerpunkten vor. Die langsam aufbauende Metta-Praxis der Theravada-Tradition betont den sanften Umgang mit anfänglichen Widerständen und hilft gegen das bei vielen Menschen vorhandene Gefühl eigener Wertlosigkeit. Die Mahayana-Tradition legt den Schwerpunkt auf den weiträumigen, grenzenlosen Aspekt des Mitgefühls, und lehrt die furchtlose Konfrontation mit dem Leiden durch den Austausch von uns und anderen.

Im Seminar werden wir beide sich gegenseitig ergänzende Zugänge durch Übungen kennenlernen. Auch werden eventuelle Schwierigkeiten erörtert wie zum Beispiel unsere Neigung, Unterschiede zu machen zwischen den Objekten unserer Zuwendung; die Versuchung, es mit unbestimmten warmen Gefühlen gut sein zu lassen, oder die Verfälschung unserer Mitgefühlspraxis durch unerkannte Eigeninteressen und Emotionen.
Liebe und Mitgefühl im buddhistischen Sinne sind kraftvolle innere Haltungen, die tief in Ethik und einem positiven Menschenbild verwurzelt sind. Das Ziel dieser Veranstaltung ist, den Teilnehmenden zu helfen, Zugänge zu einer eigenen, persönlichen Übungspraxis zu finden.