Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen im Überblick

25. – 27.5. 2018

Mitgefühl & Gerechtigkeit
L. Reddemann & S.Wetzel

Seminar in Kooperation

Ort: WannSeeForum Berlin. Fr 18h-So 14h.
Info und Anmeldung:
Nives Bercht: (030) 618 12 14, info@sylvia-wetzel.de

Ressourcenorientierte Arbeit mit sich selbst und mit KlientInnen, für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit Berufserfahrung.

Wir leben in einer Umbruchzeit, viele Menschen fühlen sich verloren und immer mehr scheinen es auch zu sein. Millionen sind auf der Flucht, werden wie Waren hin- und hergeschoben und sind bedroht von Hunger und Gewalt, Folter und Krieg. In Europa und Nordamerika leben wir immer noch in relativer Sicherheit, und viele Menschen fragen sich, wie sie helfen können, aber viele fragen sich das leider nicht, sondern flüchten aus Angst vor dem Unbekannten in Ausgrenzung und Feindseligkeit. Wir wollen in diesem Seminar aus psychologisch-psychotherapeutischer und buddhistischphilosophischer Sicht folgenden Fragen nachgehen: Was bedeuten die Begriffe Gerechtigkeit und Mitgefühl? Welche Rolle spielen sie in der individuellen und kollektiven Entwicklung der Menschen? Wofür brauchen wir sie? Ist die Pflege von Gerechtigkeitsempfinden und Mitgefühl möglich, und falls ja, wie kann das gehen? Wer und was kann uns auf diesem Weg inspirieren?


7.06. 2018

Wohin mit der Wut?
mit Jürgen Manshardt

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wut und Ärger haben eine enorme Kraft, die im Individuum, aber auch in der Gesellschaft inner-psychisch wie äußerlich eine enorme Destruktivität zur Folge hat. Ein Großteil der buddhistischen Geistesschulung richtet sich darauf aus, diese „Plage“ in den Griff zu bekommen. Zusätzlich zu den klassischen Methoden wird Jürgen Manshardt in diesem Seminar aufgrund seiner therapeutischen Erfahrung einige ergänzende Wege zum Umgang mit Aggressionen aufzeigen. Denn vielleicht ist Wut nicht immer nur etwas Zerstörerisches, sondern auch eine nutzbringende Kraft. Mit praktischen Übungen und Meditationen


14.06.2018

Konstruktiv streiten: Wir sind gleich und verschieden
mit Sylvia Wetzel

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wir leben in einem Paradox, denn wir sind beides: gleich und verschieden. Wir sind gleich, denn alle wollen Glück und kein Leid, aber wir unterscheiden uns darin, was wir jeweils für Glück und Leid halten. Der Vortrag beleuchtet das Paradox der abstrakten Gleichheit und der konkreten Verschiedenheit und will Mut machen, diese Spannung auszuhalten und konstruktiv zu leben. Der Vortrag gibt es vor allem Hinweise, wie wir das zunächst im Gespräch mit vertrauten Menschen, bei kleineren Konflikten und Meinungsunterschieden üben später vielleicht auch immer mehr in Beruf, Gesellschaft und Politik einbringen können. S.a. Urania 16.10.2018. 19h30. Gleich und verschieden. Das Paradox der Gerechtigkeit. www.urania-berlin.de 


21.06.2018

Raus aus der Opferrolle
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Der Buddha empfiehlt, sich folgende Gesetzmäßigkeit t ä g l i c h zu
vergegenwärtigen: `Ich bin der Eigner meines Wirkens, geboren aus meinem
Wirken, umgeben von meinem Wirken, gehalten durch mein Wirken; wie immer
mein Wirken ist, gut oder übel, so wird mein Erbe sein.“ ( A.V.57). Es bedarf
einer täglich erneuerten Programmierung, sich daran zu erinnern, dass wir selber
unser Schicksal gestalten. Denn sobald es im Alltag Probleme gibt, die man
loswerden will, liegt die bequeme Scheinlösung nahe: `Nicht ich bin
verantwortlich für mein Elend, die misslichen Umstände sind Schuld.“ Das
entlastet ein wenig, aber mit der Ablehnung von Eigenverantwortung beraubt man
sich seiner Selbstachtung und besten Kräfte. Auf dem spirituellen Wege gibt es
nichts Erbärmlicheres als die Opferrolle. Der Vortrag soll aufzeigen, dass
missliche Umstände wertvolle Optionen enthalten, die es zu entdecken und zu
nutzen gilt.


5.07.2018

Buddhist sein und Christ sein – geht das? Über Wahrheit, religiöse Mehrsprachigkeit und Pluralismus

ein Gesprächsabend mit Michael Peterssen und Pfarrer & Zen-Lehrer Stefan Matthias

 

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

 

 


7. – 8.7. 2018

Das Ich verstehen und das Leiden überwinden
Seminar mit Michael Peterssen

Meditationsseminar (Theorie und Praxis)
Zeiten:
Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 3. Juli 2018: office@buddhistische-akademie-bb.de
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

Jeder von uns hat ein Gefühl von Ich, das begleitet wird von einer Vorstellung, was denn dieses Ich sei. Häufig wird das Ich als eine Art externer „Kontrolleur“ von Körper und Geist angesehen. Beim Erforschen dieses Ich-Gefühls werden wir feststellen, dass es uns neben manch schöner Erfahrung auch viel Leid bereitet. Das liegt daran, dass der Kontrolleur sich mal mit diesem, mal mit jenem identifiziert und an dem jeweiligen Phänomen anhaftet. Er ergreift Besitz – zum Beispiel vom Körper, den Emotionen oder Gedanken – und betrachtet diese Phänomene als „Ich“, „mir“, „mein“.

All das schafft Leiden und macht uns unfrei. Das Ziel buddhistischer Praxis liegt in der Überwindung unnötigen Leidens. So manch einer glaubt daher, dieses Ich müsse irgendwie ausgeschaltet oder zerstört werden. Aus Sicht des Buddha hingegen genügt es hingegen, dieses Ich zu verstehen. Verstehen meint hier jedoch nicht allein intellektuell zu begreifen, was es mit dem Ich auf sich hat und in welchem Verhältnis es zu Körper und Geist steht. Zur Leidensüberwindung ist es ebenso nötig zu erleben, was sich diesbezüglich auf einer eher intuitiven Ebene abspielt. Denn dieses Ich begleitet uns immer wenn wir etwas erfahren. Mal erleben wir das sehr deutlich, oft sind wir uns dessen jedoch nur vage oder gar nicht bewusst.

In diesem Seminar geht es schwerpunktmäßig um Praxis. Es soll helfen, sich auf der Ebene der Erfahrung gut mit diesem Ich vertraut zu machen. Ausgangspunkt werden die drei vom Buddha immer wieder gelehrten Sichtweisen auf das Dasein sein – Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit und Nicht-Ich. Mithilfe verschiedener Übungen für den Alltag und in formeller Meditation werden wir verstehen lernen, wie wir das Erleben des Ichs selber konstruieren und wie wir es beeinflussen können, damit wir mehr und mehr Freiheit von Leid erfahren. Die Teilnahme ist nur am ganzen Seminar möglich.


26. – 29.7. 2018
Seminar in Kooperation

Sommerretreat-Achtsamkeitsmeditation:
„Still sitzend, nichts tuend, kommt der Sommer und die Rosen blühen ganz von selbst“

Annabelle Zinser
Donnerstag 18Uhr, Sonntag 15 Uhr,
Ort: Quelle des Mitgefühls, Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Info und Anmeldungquelledesmitgefuehls@web.de ,
T. 030 – 405 865 40


6.09.2018

Karma auflösen durch Klarblick
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

„Dreierlei Ergebnis hat unser Wirken (kamma): es kann zu Lebzeiten heranreifen,
oder sich in der nächsten Daseinsrunde auswirken, oder bei noch späterer
Gelegenheit“ (A.VI.63). Wer hat schon Einblick in sein angehäuftes Karma, ganz
zu schweigen vom Durchblick? Müssen wir nicht befürchten, aufgrund
irgendeines üblen Karmas demnächst in die Daseinsabgründe zu wandern? Die
frohe Botschaft lautet: Es gibt ein auf der Stelle wirksames Vorgehen, Karma
aufzulösen. Wir brauchen nicht einmal zu wissen, um was es sich dabei im
einzelnen handelt. Manches werden wir erinnern; aber auch solche karmischen
Spuren lösen sich auf. Heilsames wie unheilsames Karma geht in die Schmelze.
Nichts geht verloren, alles findet sich neu in bestmöglicher Ordnung: Wir
recyceln Karma zu purer Energie, zu Wachheit! Wie das genau funktioniert,
darum geht es in diesem Vortrag.


20.9.2018

„Ach geh mir doch weg“ – Unmut, Irritation, Erschöpfung auf dem spirituellen Weg
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro


4.10.2018

Umgang mit schwierigen Gefühlen aus der Perspektive der Gestalttherapie und Zen
mit Gabriele Blankertz

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro


13. – 14.10.

Die heilende Kraft der Körper-und Atemmeditation
Seminar mit Michael Peterssen    

Meditationsseminar (Theorie und Praxis)
Zeiten: Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 9. Oktober 2018
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

War Achtsamkeitsmeditation noch vor ein paar Jahrzehnten eine exotische, esoterische Praxis für Aussteiger aus der Gesellschaft, so begegnet man ihr heutzutage in vielen Zusammenhängen: zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit von Arbeitnehmern, zum Stressabbau bei chronisch Kranken, als Heilmethode bei Depressionen usw. Inzwischen gibt es im Westen auch eine intensive wissenschaftliche Forschung, die sich mit dieser weitverbreiteten, althergebrachten Kulturtechnik der Selbsterforschung und Selbstveränderung beschäftigt.

Auf diesem Meditationswochenende wollen wir uns der Achtsamkeit auf unseren Körper und insbesondere der Aufmerksamkeit auf den Atmen widmen. Diese bilden eine gute Grundlage für die Schulung von Achtsamkeit auf unsere Gefühle oder Geisteszustände. Achtsamkeit auf den Körper hilft uns klarer zu erkennen, was für körperliche Bedürfnisse wir tatsächlich haben und was wir nur meinen, unbedingt zu brauchen.
Außerdem führt ein ausgeprägteres Bewusstsein von unserem Körper und der Atmung zu einer tieferen Verwurzelung in unserem Körper. Wir fühlen uns mehr bei uns und sind zentrierter. Und können auch besser mit unserem Körper sein, wenn es ihm mal schlecht geht. Krankheiten haben dann keinen so starken Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden mehr.

Nun soll unsere Übung der Achtsamkeit aber nicht nur zu einem gesteigerten Körpergewahrsein und zu besserer Sammlung führen. Wir streben auch das an, was im spirituellen Kontext zuweilen „sehende Achtsamkeit“ genannt wird. Diese Form der Achtsamkeit will uns über die schon erwähnten positiven Wirkungen hinaus helfen, uns selber und die uns umgebende Welt tiefer erkennen und verstehen zu lernen. Dazu gehört beispielsweise das hautnahe Erleben der unaufhörlichen Veränderlichkeit alles dessen, was uns ausmacht und was uns umgibt. Man könnte auch sagen, wir üben uns in „weiser“ Aufmerksamkeit, einem Gewahrsein, das uns als ganze Menschen auf längere Sicht hin so verändert, dass wir uns als integrierter, emotional positiver und vielleicht in Körper und Geist einfach „heiler“ erleben.
• detaillierte Meditationsanleitungen
• (geleitete & nicht-geleitete) Meditationen
• Vorträge • Erfahrungsaustausch in der Gruppe
• Fragen & Antworten


16.10.2018

Gleich und verschieden – Das Paradox der Gerechtigkeit
Sylvia Wetzel

Vortrag in Kooperation

Zeit: 19.30
Ort: Urania Berlin, An der Urania 17,  10787 Berlin

Wir leben in einem Paradox, denn wir sind beides: gleich und verschieden. Wir sind gleich, denn alle wollen Glück und kein Leid, aber wir unterscheiden uns darin, was wir jeweils für Glück und Leid halten. Vor dem Gesetz und vor dem Recht sind wir gleich, aber in unseren Lebensbedingungen und Fähigkeiten sind wir verschieden. Wir pochen auf Gleichheit, wenn wir etwas bekommen wollen, und sollen wir etwas abgeben, pochen wir auf unsere Besonderheit. Gleichheit ist und bleibt eine abstrakte Idee, denn konkret sind keine zwei Menschen auf dieser Welt gleich. Der Vortrag beleuchtet das Paradox der abstrakten Gleichheit und der konkreten Verschiedenheit und will Mut machen, diese Spannung auszuhalten und konstruktiv zu leben.


18.10.2018

Meditation bei Depressionen – Grenzen und Möglichkeiten
mit Ortwin Lüers

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro


19.10.2018

Ist die ökologische Krise auch eine buddhistische Krise?
mit David Loy

Vortrag in Kooperation

Freitag 19.30 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
in Kooperation mit dem Dharma-Buchladen
Anmeldung: 030 7845080, info@dharma-buchladen.de


20. – 21.10.2018

Die Beziehung zwischen persönlicher und sozialer Transformation
mit David Loy

Englisch mit deutscher Übersetzung

Samstag 10-18 Uhr, So 10-14 Uhr
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Kosten: 130 Euro / erm. 110 Euro
Anmeldung bis 20.9.2018:
office@buddhistische-akademie-bb.de

Unser normales Selbst(gefühl) ist von einem Gefühl des Mangels heimgesucht: Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Warum haben wir immer nicht genug Geld, Ruhm, Sex? Weil wir unser Gefühl von Mangel damit füllen wollen – aber es funktioniert nicht. Diese Obsessionen decken auch auf, wo unsere Gesellschaft feststeckt. Was der Buddha als die drei Gifte bezeichnet, hat ein Eigenleben angenommen: unser ökonomisches System institutionalisiert Gier, Rassismus und Militarismus institutionalisieren Böswilligkeit und die Medien institutionalisieren Verblendung. Und unser kollektives Gefühl der Getrenntheit vom Rest der Biosphäre ist der Grund für die ökologische Krise. Jedes persönliche Erwachen, das wir erleben mögen, bleibt ohne ein soziales Erwachen in Bezug auf diese institutionalisierten Ursachen von Leiden unvollständig.


1.11.2018

Was ist „säkularer Buddhismus“? Eine verheißungsvolle Vision für das 21. Jahrhundert oder die Banalisierung einer hoch geschätzten Religion?
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro


15.11.2018

Freude – trotz Allem
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro


30.11.2018

Lust und Unlust in der Schule der Achtsamkeit: Klärung, Übung, Verwandlung
mit Akincano Marc Weber

Freitag, 19.30-21 Uhr
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Eintritt: 15,- Euro, erm. 10,- Euro, ohne vorherige Anmeldung

Die Lust- und Unlust-Tönung (vedana) inneren und äußeren Erlebens ist der „Geschmack“ aller Erfahrung: Wir suchen danach, ersehen oder befürchten ihn, hadern damit, gehen genussvoll darin auf oder finden uns enttäuscht, wenn er nicht erwartungsgemäß ausfällt. Die Lustgewinn (Gr. hedone) und die Vermeidung von Unlust ist allen Menschen wichtig – wenngleich wir uns im Detail uneins sind, woraus genau diese bestehen.

Was bedeuten Lust und Unlust für die Achtsamkeit? Wie beeinflussen sie die Aufmerksamkeitslenkung? Was bewirken sie in unserem affektiven Erleben? Gibt es achtsame Geistesgegenwart auch für die hedonische Tönung in unserem Erleben? Und: Vermag die Achtsamkeit auf Lust und Unlust einzuwirken – oder bleiben diese invariabel?

Ablauf: Das Wochenende ist der praktischen und theoretischen Ergründung der Wechselwirkung von Geistesgegenwart und Lust- und Unlust-Tönung gewidmet.

Format: Meditation, Anleitungen und anwendungsorientierte Erörterungen helfen, die alten Weis-heitstradition zu kontextualisieren und schlagen sprachliche und inhaltliche Brücken in die Gegenwart – für Menschen von heute.

Akincano M. Weber ist buddhistischer Lehrer und Therapeut, war 20 Jahre Mönch in Europa und Asien und der Praxis des frühen Buddhismus verbunden. Er studierte Buddhistische Psychotherapie in London (M.A.) und ist international als Meditations- und Dharma¬lehrer tätig. Er führt eine Praxis für Dialogische Prozessbegleitung, ist Mitbegründer von Bodhi College, und leitet Atammaya Köln. Webseite: www.akincano.net


1. – 2.12. 2018

Lust und Unlust in der Schule der Achtsamkeit: Klärung, Übung, Verwandlung
mit Akincano Marc Weber

Samstag 10-18 Uhr, So 10-14 Uhr
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Kosten: 130 Euro / erm. 110 Euro
Anmeldung bis 15.11.2018
office@buddhistische-akademie-bb.de

Die Lust- und Unlust-Tönung (vedana) inneren und äußeren Erlebens ist der „Geschmack“ aller Erfahrung: Wir suchen danach, ersehen oder befürchten ihn, hadern damit, gehen genussvoll darin auf oder finden uns enttäuscht, wenn er nicht erwartungsgemäß ausfällt. Die Lustgewinn (Gr. hedone) und die Vermeidung von Unlust ist allen Menschen wichtig – wenngleich wir uns im Detail uneins sind, woraus genau diese bestehen.

Was bedeuten Lust und Unlust für die Achtsamkeit? Wie beeinflussen sie die Aufmerksamkeitslenkung? Was bewirken sie in unserem affektiven Erleben? Gibt es achtsame Geistesgegenwart auch für die hedonische Tönung in unserem Erleben? Und: Vermag die Achtsamkeit auf Lust und Unlust einzuwirken – oder bleiben diese invariabel?

Ablauf: Das Wochenende ist der praktischen und theoretischen Ergründung der Wechselwirkung von Geistesgegenwart und Lust- und Unlust-Tönung gewidmet.

Format: Meditation, Anleitungen und anwendungsorientierte Erörterungen helfen, die alten Weis-heitstradition zu kontextualisieren und schlagen sprachliche und inhaltliche Brücken in die Gegenwart – für Menschen von heute.

Akincano M. Weber ist buddhistischer Lehrer und Therapeut, war 20 Jahre Mönch in Europa und Asien und der Praxis des frühen Buddhismus verbunden. Er studierte Buddhistische Psychotherapie in London (M.A.) und ist international als Meditations- und Dharma¬lehrer tätig. Er führt eine Praxis für Dialogische Prozessbegleitung, ist Mitbegründer von Bodhi College, und leitet Atammaya Köln. Webseite: www.akincano.net


6.12.2018

Wie wahr sind buddhistische Wahrheiten?
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro


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