Vorträge

Unsere Veranstaltunge finden wegen der Ausbreitung des Coronavirus bis auf weiteres nicht live statt.
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Einzelne Vorträge können wir per Zoom-Meeting anbieten.

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Diese Veranstaltung wird per Live-Zoom zu übertragen



30. Juli 2020

Fern und doch so nah die eigene Angst umarmen und miteinander verbunden sein 

mit Sister Dieu Ly



Donnerstag, 19-21 Uhr

Teilnahme auf Spendenbasis, wir empfehlen 10 Euro

Live-Zoom-Übertragung
Bitte melden sie sich per Email an. Das hilft uns zu planen. Sie bekommen dann den Zugangscode zugeschickt. Vielen Dank office@buddhistische-akademie-bb.de

Social distancing ist eines der Schlagworte der letzten Zeit, sowie ´neue Normalität´. Was bedeutet das für unser Leben konkret, wie hat es sich verändert ? Wie erleben wir die Maskenpflicht? Wie können wir uns von Angst und Sorge befreien und Freude und Glück in dieser neuen Zeit in uns nähren?

Sister Dieu Ly

ist 45 Jahre alt, in Italien geboren und in Deutschland aufgewachsen. Bevor sie Nonne wurde, arbeitete sie als Physiotherapeutin in ihrer Wahlheimat Bonn. Seit ihrer Jugend praktizierte sie Kung Fu bzw. Yang-und Chen Tai Chi bei chinesischen Lehrern und fand so früh ihren Weg zur Spiritualität. Sie war langjährige ZEN-Schülerin von Pater Willigis Jäger und Klaus Wandsleben, bevor sie nach Plum Village ging. Im Jahre 2012 wurde sie dort von Thay zur Nonne ordiniert und ebenso Mitglied des Intersein Ordens. Sie lebte seither in Klöstern in Süd-West Frankreich, Upstate New York und Paris und ist jetzt wieder nach Deutschland zurückgekehrt.


Übertragung per Live-Zoom



27. August 2020

Ein neuer Blick auf Alter, Krankheit und Tod?

Lisa Freund und Ursula Richard
im Gespräch

Donnerstag, 19-21 Uhr

Teilnahme auf Spendenbasis, wir empfehlen 10 Euro

Live-Zoom-Übertragung
Bitte melden sie sich per Email an. Das hilft uns zu planen. Sie bekommen dann den Zugangscode zugeschickt. Vielen Dank office@buddhistische-akademie-bb.de

Die gegenwärtigen „Corona-Zeiten“ konfrontieren uns in besonderer Weise mit unserer Vergänglichkeit, Verletzbarkeit, Einsamkeit, mit Krankheit und Tod. Manche von uns haben in den letzten Monaten Krankheit und das Sterben ihnen nahestehender Menschen erlebt, ohne ihnen beistehen, sich von ihnen verabschieden oder an einer Trauerfeier teilnehmen zu können. An diesem Abend wollen wir uns über unser Erleben in den letzten Monaten austauschen. Welche Möglichkeiten haben wir gefunden, mit den Einschränkungen und Herausforderungen auf leidmindernde, vielleicht sogar heilsame, kreative Weise umzugehen. Wie hat uns unsere spirituelle Praxis dabei unterstützt? Welche anderen Wege des Abschiednehmens haben wir entdeckt? Welche Rituale? Was ist ein spirituelles Testament und warum kann es sinnvoll sein, sich schon frühzeitig damit zu beschäftigen? Hat sich unsere Sicht auf Alter, Krankheit und Tod verändert?

Wir freuen uns auf einen lebendigen, digitalen Austausch mit euch.   Lisa Freund Lisa Freund, geb. 1951, ist seit 1990 Buddhistin und engagiert sich seit 1989 aktiv in der Hospizbewegung, unter anderem als ehrenamtliche Sterbebegleiterin, Supervisorin, Lehrerin, Referentin, Seminarleiterin und Autorin mehrerer Bücher. 2016 gründete sie zusammen mit Michael Ziegert das Internetmagazin Elysium.digital zum Thema „Leben, Sterben, Tod und Werden“: www.elysium.digital. Weitere Infos unter: www.lisafreund.de


29. Oktober 2020

„Tod oder lebendig?“ Leben und Sterben aus der Sicht des Zen
Friedericke Boissevain

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara, Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Menschen werden krank und sterben. Wie wir mit dieser zentralen Frage umgehen und wann wir gewillt sind, uns mit ihr auseinander zu setzen, wirkt sich entscheidend auf unser jetziges Leben aus – ob wir uns zu den „Gesunden“ zählen oder nicht. Wonach streben wir in unserem Leben? Was wünschen wir uns für unseren Abschied? Wie können wir diese Gegensätze zusammenfügen, mitten in unserem Leben?

Nach einem Kurzvortrag, der versucht, auf diese großen Fragen eine Annäherung aus Sicht der Zen-Übung zu geben, freuen wir uns über eine rege Diskussion.


5. November 2020

Vertrauen ist die Mutter aller Tugenden 
Shifu Simplicity

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara, Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Vertrauen ist ein elementarer Faktor für unsere Weiterentwicklung auf dem weltlichen wie auch dem buddhistischen Weg. Damit ist nicht blinder Glaube gemeint, sondern ein tieferes Vertrauen, dass durch zunehmende Erfahrung weiter bestätigt und gestärkt wird.


19. November 2020

Säkularer Buddhismus – Eine verheißungsvolle Vision für das 21. Jahrhundert oder die Banalisierung einer hoch geschätzten Religion? Stephen Batchelor und seine Kritiker
Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara, Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Der säkulare Buddhismus Stephen Batchelors, dem wohl prominentesten Vertreter dieser Richtung, versteht die Lehre des Buddha nicht als religiöses Glaubenssystem mit unverbrüchlich feststehenden Dogmen, sondern als eine sich wandelnde „Kultur des Erwachens“. Der Grund für diese Wende ist die Erfahrung, dass es einem Gutteil spirituell interessierter Menschen heutzutage nicht mehr gelingt, an Lehren wie z.B. die von Karma und Wiedergeburt oder an eine endgültige Erlösung von allem Übel im Nirvana zu glauben.
Batchelor sieht daher die Notwendigkeit, den Buddhismus von Grund auf neu denken. Dies hat er in mehreren Publikationen getan. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, den Dharma von einer glaubens-basierten in eine praxis-basierte Lehre zu verwandeln. All das hat ihm Anerkennung gebracht, aber auch heftige Kritik ausgelöst.
Der Vortrag wird wichtige Aspekte des säkularen Buddhismus vor allem von Stephen Batchelor behandeln, sie einzuordnen versuchen und kritisch zu beleuchten.


27. November 2020

Schlüsselszenen aus der Lebensgeschichte des Siddhattha Gotama: Überlieferung – Legende – Fakten
Akincano M. Weber

öffentlicher Vortrag

Zeit: 19.30 bis 21 Uhr,
Eintritt: 15 Euro, erm. 10 Euro
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, Berlin

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Die Überlieferungsgeschichte trägt für die Gestalt des Buddha eine Reihe symbolisch aufgeladener Ereignisse zusammen und veranschaulicht sein Erwachen, sein Leben und seine Wirkung auf die Menschen seiner Zeit. Das Wochenende beleuchtet und vergegenwärtigt sich inspirative und weniger inspirative Schlüsselmomente in freihändiger Weise und ohne gelehrtes Stirnrunzeln.


3. Dezember 2020

Scheitern. Wieder scheitern. Besser scheitern. Vom Glück der Unvollkommenheit
Ursula Richard

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara, Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wir wollen alles immer gut, richtig und perfekt machen – im Beruf, in unserem Privatleben und in unserer buddhistischen Praxis. Wie oft aber scheitern wir, erleben, dass wir den scheinbar selbstgesetzten Idealen nicht entsprechen, versuchen es aber immer. Unsere Ideale mögen wechseln, unser Perfektionsdrang und unser Immer-Wieder-Daran-Scheitern bleiben. An diesem Abend wollen wir durch einen Impulsvortrag und Gesprächsaustausch untersuchen, wie wir uns mit unserer Unvollkommenheit besser anfreunden können und wie wird auch das Scheitern als eine Qualität erleben können, die uns zu mehr Wachstum und Reife verhilft. Wir werden uns darüber austauschen, welche buddhistischen Praktiken diesen Prozess hilfreich unterstützen können.


10. Dezember 2020

Einen Berg erklimmen oder Aufgehen wie eine Blume? Unterschiedliche Zugänge zum spirituellen Leben im Buddhismus
Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara, Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Die Begegnung mit verschiedenen Schulen im Buddhismus kann leicht zu großer Verwirrung darüber führen, worin das spirituelle Leben und das Ziel für einen Buddhisten eigentlich besteht.
In einigen will man das „Ich überwinden“, in anderen „das große SELBST verwirklichen“, manche Richtungen reden von einem langen Entwicklungsweg vom „unwissenden Weltling“ bis hin zur vollkommenen Buddhaschaft, andere sagen uns, wir seien schon von jeher vollkommene Buddhas ohne uns dessen bewusst zu sein.
Was stimmt denn nun? Ist der „Buddhismus“ e i n e  Religion oder nur ein abstrakter Allgemeinbegriff, hinter dem sich vollkommen unterschiedliche Formen religiösen Lebens und Denkens verbergen?
Der Vortrag wird sich mit drei unterschiedlichen Sichtweisen auf das spirituelle Leben beschäftigen, die uns in den buddhistischen Traditionen begegnen. Er wird Sinn und Zweck dieser verschiedenen Zugänge vermitteln und damit hoffentlich etwas Klarheit in die anfangs geschilderte Situation  bringen.


17. Dezember 2020

Inspirierend, kraftvoll, leer – weibliche Gottheiten
Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara, Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Im tibetischen Buddhismus begegnen wir einer Vielzahl von weiblichen Bildern des Erwachens. Ist ihre Form der Erscheinung für uns von Bedeutung? Geht es im Buddhismus nicht um Leerheit — die Erkenntnis jenseits von allen Konzepten und Formen? Was haben weibliche Gottheiten mit unserer Wirklichkeit und der Diversität von Geschlechtern zu tun?

Leerheit und weibliche Erscheinung, wie geht das zusammen?

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