.

Es gibt nur eine
falsche Sicht:
Der Glaube, meine
Sicht ist die einzig
richtige.

Nagarjuna

Veranstaltungskalender / alles im Überblick

Programmflyer 2018 als pdf

18.1.
2018
Was hat der Buddha eigentlich über Achtsamkeit gesagt?
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Das Wort Achtsamkeit begegnet uns heute in den verschiedensten Zusammenhängen. Wir lesen Artikel über achtsames Kommunizieren oder achtsames Essen und Hören, von Stressbewältigung durch Achtsamkeit und achtsamkeitsbasierter kognitiver Verhaltenstherapie. Früher eher als etwas leicht esoterisch Angehauchtes betrachtet, ist Achtsamkeit zurzeit ´in` und wird von verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen ernsthaft auf seine Wirkungen hin erforscht. Der Vortrag wird sich damit beschäftigen, was in den frühen buddhistischen Lehrreden; was in der älteren buddhistischen Tradition und was von einigen buddhistischen Lehrern in der heutigen Zeit zu Achtsamkeit gesagt wird. Der Vortrag möchte zeigen, wie facettenreich und gehaltvoll Achtsamkeit im buddhistischen Kontext ist. Dies zu erkennen kann für die alltägliche Praxis von großem Nutzen und bereichernd sein.

1.02.
2018
Ich, meine Gefühle, und meine buddhistische Praxis - der holprige Weg vom psychologischen Denken zur Dharmapraxis
mit Ulrich Küstner

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Als heutige Menschen denken wir psychologisch - wir kennen es nicht anders. Befreiungswege wie die buddhistische Meditation untersuchen jedoch grundlegende Funktionen des Bewußtseins, nicht seine Inhalte. Solange wir diese Meta-Ebene der Meditation nicht kennen und verstehen, machen wir “Psychotherapie auf dem Kissen”: Wir wollen mithilfe der Meditation unser Leben verbessern, mit unseren Emotionen zurechtkommen, alte Muster überwinden, anderen mit mehr Mitgefühl begegnen, “das Ich überwinden”, unsere “Anhaftungen” an bestimmte Personen "loslassen". Diese Beschäftigung mit unseren Gedanken und Handlungsmustern, mit unserer Emotionalität und unseren Beziehungen ist auf der pädagogischen und therapeutischen Ebene nützlich, oft auch notwendig. Sie ist aber nicht die eigentliche buddhistische Meditation. Daher erschweren oft gerade die modernen Versuche, uns den Dharma durch psychologische, alltagspraktische Erklärungen näher zu bringen, den Zugang zu seinen weitergehenden Zielen und Inhalten. Der Vortrag untersucht die Ursachen dieser Mißverständnisse und gibt Hinweise, wie wir durch ein klareres Verständnis der beiden Ebenen unseren meditativen Weg fruchtbarer machen können. (Wh. des ausgefallenen Vortrags vom 5.10.2017)

15.2.
2018
Beliebte Vorurteile und populäre Irrtümer über den Buddhismus
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Der Buddhismus hat im Westen im Großen und Ganzen eine positive Presse. Das liegt wohl daran, dass Buddhisten Werthaltungen zeigen, die bei uns gesellschaftlich geschätzt sind. Wir lesen und hören, der Buddhismus missioniere nicht, sei tolerant gegenüber anderen Religionen und könne überhaupt eher als eine auf Gewaltlosigkeit und Friedfertigkeit beruhende Lebensweise denn als eine Religion betrachtet werden. Deshalb sei ihm auch zum Beispiel jegliche Neigung zum Fundamentalismus fern, der für die Ungläubigen Höllenstrafen und für die Gläubigen Segnungen des Himmels bereit hält. Ebenso mische er sich nicht ins Politische ein, sondern konzentriere sich auf die Veränderung des Individuums mithilfe bewährter Techniken wie Meditation, deren Effektivität inzwischen auch neurowissenschaftlich erwiesen sei. Wenngleich in all diesen Ansichten ein Stück Wahrheit liegt, finden wir bei genauerem Hinsehen auch manches Fragwürdige, zum Teil sogar Falsche ihn ihnen. Der Vortrag wird versuchen, einige weitverbreitete Irrtümer zu korrigieren und dabei die Komplexität und gleichzeitig den Reichtum der buddhistischen Traditionen sichtbar werden zu lassen. Ein Vortrag für Menschen, die bereit sind sich ent-täuschen zu lassen.

michael peterssen
24.-25.2.
2018
Achtsamkeits-und Sammlungsmeditation
Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie ihre Rolle auf dem Weg zum Erwachen

Seminar mit Michael Peterssen:

Zeiten: Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 12. Februar 2018

Schauen wir auf den für die buddhistische Geistesschulung so wichtigen Achtfältigen Pfad sehen wir, dass Achtsamkeit (Pali: sati) und Sammlung (Pali: samadhi) zwei getrennt aufgeführte Aspekte sind, die es auf dem Weg zu Erwachen zu kultivieren gilt.
Schon die unterschiedlichen Begriffe legen nahe, dass es sich hierbei um zwei verschiedene Ausrichtungen des Geistes handelt, deren Schulung auch je eigene Meditationspraktiken erfordert. Diese Unterschiede geraten heutzutage allzu oft aus dem Blick.

Die Veranstaltung setzt sich zum Ziel, theoretisch wie praktisch
• die Unterschiede zwischen Achtsamkeit und Sammlung herauszuarbeiten;
• deutlich zu machen, welche Rolle diese beiden Geisteszustände auf dem buddhistischen Weg spielen;
• und wie man sie in der eigenen (Meditations-)Praxis fördern kann.
Die Teilnahme ist nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

michael peterssen
1.03.
2018
Grundlos glücklich
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Die drei vom Buddha genannten drei Daseinsmerkmale: Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit, Nichtselbst, das sind die harten Fakten des Daseins (paramattha dhamma), an ihnen ist absolut nicht zu rütteln und nichts zu ändern. Manche Menschen sind schon deprimiert, wenn sie nur von den harten Fakten hören. Wenn das Dasein nicht nur umständehalber, sondern seinem Wesen nach vergänglich, leidvoll und substanzlos sein soll, dann gibt es doch nur eine vernünftige Konsequenz: nichts wie raus! - meinen sie.
Mich fasziniert hingegen die Frage, wie man inmitten offensichtlicher Unsicherheit, Ungewissheit und Verletzbarkeit ein erfülltes glückliches Leben führen kann. Das gelingt, gerade wenn man die harten Fakten bewusst, kreativ und eigenverantwortlich zur Grundlage seines Lebens macht.
Lässt sich mit klarer Einsicht in die Grund- und Sinnlosigkeit seiner Existenz, angesichts eines schier endlosen Kreislaufs von Geburt und Tod, ein glückliches Leben führen? Antwort: JA! Den letzten Beweis hierfür liefert kein gedankliches Konstrukt, sondern die alltägliche Lebenspraxis.

shanti
15.3.
2018
Selbstablehnung aufgeben
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Viele Menschen im Westen leiden unter bewussten oder unbewussten Mustern der Selbstabwertung. Diese Muster nutzen weder uns selbst noch den Menschen in unserer Umgebung. Es ist wichtig dass wir verstehen wie wichtig ein gutes Selbstwertgefühl für uns selbst und andere ist.

Selbstrespekt ist unsere Grundlage um in unseren Begegnungen mit anderen eine offene, klare und mitfühlende Haltung einzunehmen. Wie können wir Selbstablehnung aufgeben und Respekt uns selbst und allen anderen gegenüber einüben?
Ein Abend um Erfahrungen zu teilen und unterstützende buddhistische Methoden kennenzulernen.

lily
16.3.
2018
Mit Gefühlen umgehen
mit Martine Batchelor

Englisch mit deutscher Übersetzung

Freitag, 19.30-21 Uhr
Ort: Bodhicharya
Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Eintritt: 15,- Euro, erm. 10,- Euro

Gefühle haben einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Verhalten. Ihr Entstehen entgeht uns aber oft, da es so extrem schnell geschieht. So werden wir leicht zum Spielball unserer Gefühle und Stimmungen, fühlen uns zu Verhaltensweisen und Handlungen gedrängt, die uns und andere schädigen und die wir im Nachhinein kaum erklären können. In ihrem Vortrag gibt Martine Batchelor Anregungen, wie wir zu einem bewussteren, heilsamen Umgang mit unseren Gefühlen finden können.

martine
17.-18.3.
2018
Loslassen, was uns festhält
mit Martine Batchelor

Englisch mit deutscher Übersetzung

Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-14 Uhr
Ort: Bodhicharya
Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Kursgebühr: 130 € / erm. 110 €

Anmeldung bis 17.2.2018:
office@buddhistische-akademie-bb.de

Wir werden uns an diesem Wochenende näher anschauen, was uns an Gewohnheiten festhalten lässt und unsere Möglichkeiten behindert, mit Weisheit und Mitgefühl zu agieren. Mit Hilfe von Meditation, Achtsamkeit auf den Atem, auf Geräusche und Gefühle werden wir uns kreativ mit unseren Gewohnheiten beschäftigen und sie so transformieren, dass sie zu einer positive Kraft in unserem Leben werden.

martine
24.3. Sollen wir uns beim Praktizieren des Dharma
wirklich nur auf unsere eigene Erfahrung verlassen? - Die berühmte Rede des Buddha an die Kalamer

Seminartag mit Michael Peterssen

Zeit: 10 -19 Uhr
Seminargebühr: 75€ / erm. 55 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 12. März 2018
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.
Der Text der Lehrrede wird zur Verfügung gestellt.

Die Lehrrede an die Kalamer aus dem Pali-Kanon Anguttara Nikaya, Dreier-Buch Nr. 66) erfreut sich unter westlichen Buddhisten einiger Beliebtheit. Sie behandelt eine Schwierigkeit, die uns heutzutage häufig begegnet. Machen wir uns nämlich auf die Suche nach einem spirituellen Lehrer oder einer Lehrerin, sehen wir uns einer fast überwältigenden Anzahl von Traditionen, Schulen, Lehren und Praktiken gegenüber. Nicht selten erheben sie den Anspruch, das allein Richtige zu lehren.

So erging es zur Zeit des Buddha auch dem Volk der Kalamer. In Verwirrung und Zweifel versunken, bitten sie schließlich den Buddha um Rat, wie sie herausfinden können, welcher der Lehrer Wahres lehrt und welcher Falsches.
Die Antwort des Buddha lässt manchen Buddhisten im Westen meinen, der Buddha sei ein Aufklärer (im westlichen Sinne) gewesen. Andere glauben, seine Lehre passe so gut in unsere Kultur, denn sie sei frei von jeder Metaphysik, allein auf die eigene Erfahrung bezogen und daher der westlichen Wissenschaft ähnlich.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns Zeit nehmen
• den Text gründlich zu lesen und zu verstehen suchen;
• dabei werden wir einige Prinzipien für den Umgang mit buddhistischen Texten kennen lernen und sie auf diese Lehrrede anwenden;
• danach wollen wir uns anschauen, wie plausibel die eben erwähnten Interpretationen nach einer tieferen Lektüre des Textes sind;
• abschließend wollen wir fragen, inwieweit diese Schrift für eine spirituelle Praxis hilfreich sein kann.

michael peterssen
5.04.
2018
Geduld üben
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

shanti
19.4.
2018
Licht und Schatten – die Lehrer/in-Schüler/in-Beziehung im Buddhismus
mit Ursula Richard und Susanne Billig

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro



4.05.
2018
Becoming more fully human
Vortrag in Kooperation
mit Martin Aylward

in Englisch

Freitag, 19.30-21.30 Uhr
Ort: Bodhicharya
Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Eintritt: auf Spendenbasis
in Kooperation mit Wiebke Pausch und Yin Yoga Berlin
pdf

We base our lives around pursuing happiness for ourselves and others. But how free are you in your own Mind? How well do you know yourself. Join Martin for an evening to explore wis - dom and meditation, pointing to true freedom of being.

aylward
5.-6.05.
2018
The True Heart’s Longing: Love, Wisdom and Freedom of Being
Seminar in Kooperation
mit Martin Aylward

in Englisch

Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Kursgebühr: 130 € / erm. 110 €
Zeit: 10:00-13:00 & 14:30-17:00
Info und Anmeldung:
Wiebke Pausch:wipausch@gmail.com
in Kooperation mit Wiebke Pausch und Yin Yoga Berlin
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It is human nature to know a deep longing for depth, meaning and love. This weekend will explore the longing of the heart as a crucial resource for opening into greater depth, ease and skilfulness in meeting life's profound beauty and endless suffering.

Martin will guide meditations, discussion and inquiry exercises. We will develop embodied presence, emotional healing and transformative wisdom as we explore, dialog, and practice together during the two days of the workshop.

Martin Aylward
Martin Aylward has been guiding students and teaching awakening worldwide since 1999, offer- ing a pragmatic and contemporary view of ancient eastern teachings, and pointing to freedom of be- ing, here and now. He spent 5 years living in various Buddhist monasteries and with Himalayan hermits in India. He is founding and guiding teacher of Moulindechaves.org, his retreat centre in France, and the mindfulnesstraininginstitute.com
For more information, visit MartinAylward.com

aylward
17.5.
2018
Vajrayana in der modernen Welt - brauchen wir das, und wie könnte es aussehen?
mit Ulrich Küstner

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

ulrich
18.5.
2018
Kreativität, Ästethik und buddhistische Praxis
Vortrag in Kooperation
mit Stephen Batchelor

Englisch mit deutscher Übersetzung

Freitag, 19.30 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Anmeldung und Eintrittskarten: Dharma-Buchladen,
(030) 784 50 80, info@dharma-buchladen.de
in Kooperation mit dem Dharma-Buchladen

In allen buddhistischen Traditionen finden sich bedeutende Kunstwerke – Gemälde, Skulpturen, Bauwerke, Poesie, Gartenanlagen usw. – doch nur selten wird in buddhistischen Schriften oder von Lehrenden die Rolle künstlerischer Kreativität, Imagination oder Ästethik als Teil der Dharmapraxis thematisiert. Stephen Batchelor wird in seinem Vortrag darüber sprechen, wie seine Arbeit als Schriftsteller, Fotograf und Künstler sein Verständnis buddhistischer Lehren beinflusst und bereichert hat.

stephen
19.-20.5.
2018
Die Kunst alleine zu sein
mit Stephen Batchelor

Englisch mit deutscher Übersetzung

Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-14 Uhr
Ort: Bodhicharya
Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Kursgebühr: 130 € / erm. 110 €
Anmeldung bis 20. April 2018:
office@buddhistische-akademie-bb.de

Wir werden in diesem Seminar die zentrale Rolle des Alleinseins im Buddhismus, aber auch in anderen kontemplativen Traditionen erforschen. Wichtig ist dabei der Unterschied zwischen spirituellem und physischem Alleinsein. Das Paradox des Alleinseins – dass egal, wie tief wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten, wir doch durch und durch soziale Wesen bleiben – wird einer der zu untersuchenden Aspekte sein.
Das Seminar beinhaltet Zeiten der Meditation, Reflexion und Diskussion.

Stephen Batchelor ist Schriftsteller, Übersetzer, Lehrer und Künstler. Geboren 1953, wurde er mit zwanzig Jahren als buddhistischer Mönch ordiniert und schulte sich zehn Jahre in der tibetischen Gelug-Tradition und im koreanischen Zen. Seit 1986 lehrt er im Gaia House Meditationszentrum in Devon, England. 2015 gründete er mit anderen das Bodhi-College, ein europäisches Bildungsprojekt, das sich dem Verständnis und der Anwendung des frühen Buddhismus widmet. Er ist Autor zahlreicher Bücher, u.a. von Jenseits des Buddhismus, eine säkulare Vision des Dharma (edition steinrich). Er hält Vorträge und lehrt weltweit. Mit seiner Frau Martine lebt er im Südwesten Frankreichs. www.stephenbatchelor.org

stephen
7.06.
2018
Wohin mit der Wut?
mit Jürgen Manshardt

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wut und Ärger haben eine enorme Kraft, die im Individuum, aber auch in der Gesellschaft inner-psychisch wie äußerlich eine enorme Destruktivität zur Folge hat. Ein Großteil der buddhistischen Geistesschulung richtet sich darauf aus, diese „Plage“ in den Griff zu bekommen. Zusätzlich zu den klassischen Methoden wird Jürgen Manshardt in diesem Seminar aufgrund seiner therapeutischen Erfahrung einige ergänzende Wege zum Umgang mit Aggressionen aufzeigen. Denn vielleicht ist Wut nicht immer nur etwas Zerstörerisches, sondern auch eine nutzbringende Kraft. Mit praktischen Übungen und Meditationen


jürgen
14.06.
2018
Konstruktiv streiten: Wir sind gleich und verschieden
mit Sylvia Wetzel

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wir sind ein wandelndes Paradox: Wir sind soziale Wesen und Individuen. Wir sind abstrakt gleich, v.a. vor dem Gesetz und in der Politik, und konkret verschieden. Wenn wir einander begegnen, etwas miteinander tun, gibt es Inspiration und –Auseinandersetzungen und Konflikte.

Konflikte gehören zum unerwachten Leben, denn jede Person betrachtet die Welt von ihrem eigenen Standpunkt aus. Formulieren alle Beteiligten ihre Ansichten, Erwartungen und Wünsche und ihr Befinden deutlich, und sehen wir ein, dass alle Standpunkte mehr oder weniger realistische Meinungen und Ansichten sind, können wir einander zuhören und sind bereit und fähig, uns zu einigen. Wir erforschen unser Umgehen mit Konflikten und suchen mit Hilfe der Lehren des Buddha einen Weg zu einem geschickten Umgehen mit uns selbst und mit anderen.

wetzel
21.06.
2018
Raus aus der Opferrolle
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

shanti
5.07.
2018
Buddhist sein und Christ sein – geht das? Über Wahrheit, religiöse Mehrsprachigkeit und Pluralismus"
ein Gesprächsabend mit Michael Peterssen und Pfarrer & Zen-Lehrer Stefan Matthias

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

peterssen

matthias
7.-8.7. „Das Ich verstehen und das Leiden überwinden“
Meditationsseminar (Theorie und Praxis)

Seminar mit Michael Peterssen  (Berlin)              

Zeiten: Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 22. Juni 2018
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

Jeder von uns hat ein Gefühl von Ich, das begleitet wird von einer Vorstellung, was denn dieses Ich sei. Häufig wird das Ich als eine Art externer „Kontrolleur“ von Körper und Geist angesehen. Beim Erforschen dieses Ich-Gefühls werden wir feststellen, dass es uns neben manch schöner Erfahrung auch viel Leid bereitet. Das liegt daran, dass der Kontrolleur sich mal mit diesem, mal mit jenem identifiziert und an dem jeweiligen Phänomen anhaftet. Er ergreift Besitz - zum Beispiel vom Körper, den Emotionen oder Gedanken - und betrachtet diese Phänomene als „Ich“, „mir“, „mein“.

All das schafft Leiden und macht uns unfrei. Das Ziel buddhistischer Praxis liegt in der Überwindung unnötigen Leidens. So manch einer glaubt daher, dieses Ich müsse irgendwie ausgeschaltet oder zerstört werden. Aus Sicht des Buddha hingegen genügt es hingegen, dieses Ich zu verstehen. Verstehen meint hier jedoch nicht allein intellektuell zu begreifen, was es mit dem Ich auf sich hat und in welchem Verhältnis es zu Körper und Geist steht. Zur Leidensüberwindung ist es ebenso nötig zu erleben, was sich diesbezüglich auf einer eher intuitiven Ebene abspielt. Denn dieses Ich begleitet uns immer wenn wir etwas erfahren. Mal erleben wir das sehr deutlich, oft sind wir uns dessen jedoch nur vage oder gar nicht bewusst.

In diesem Seminar geht es schwerpunktmäßig um Praxis. Es soll helfen, sich auf der Ebene der Erfahrung gut mit diesem Ich vertraut zu machen. Ausgangspunkt werden die drei vom Buddha immer wieder gelehrten Sichtweisen auf das Dasein sein - Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit und Nicht-Ich. Mithilfe verschiedener Übungen für den Alltag und in formeller Meditation werden wir verstehen lernen, wie wir das Erleben des Ichs selber konstruieren und wie wir es beeinflussen können, damit wir mehr und mehr Freiheit von Leid erfahren. Die Teilnahme ist nur am ganzen Seminar möglich.

michael peterssen
6.09.
2018
Karma auflösen durch Klarblick
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

"Nach Auflösung von drei Fesseln ist da ein Mensch in Fluss gekommen, dem Verderben entronnen, gesichert, der vollen Erleuchtung gewiss." (Pug. 37) - Die kanonischen Texte zählen 10 Fesselstricke (samyojana) auf, mit denen der Mensch ans Rad der Wiedergeburten gebunden ist. Der erste Strick wird Persönlichkeitswahn (sakkâya-ditthi) genannt, das ist der zäheste Strick von allen.
Man meint, Opfer eines verhängnisvollen Kreislaufs zu sein, der in Gang gehalten wird durch früher gewirktes, undurchschaubares Karma. Die Opferrolle hängt aufs engste mit dem Glauben an eine fortdauernde Persönlichkeit zusammen. Die frohe Botschaft des Buddha lautet: wenn von den zehn Fesselstricken der erste, der Persönlichkeitswahn durchschaut und abgestreift ist, folgt die Auflösung der anderen Fesseln unweigerlich nach.

Wenn man die Last des Daseins endgültig satt hat und den Kreislauf der Wiedergeburten schnellstmöglich beenden will, kann man bei ernsthaftem Streben sein Ziel noch in diesem Leben verwirklichen. Oder aber, dem Beispiel des Buddha folgend: man widmet sein Leben fortan dem Wohl und Heil aller Wesen, unbekümmert um etwaige Wiedergeburten und um die eigene Erlösung. Hier ist mit dem Persönlichkeitswahn auch der Wunsch nach individueller Erlösung erloschen. - In diesem Vortrag wird es um die Technik und Kunst der Entfesselung gehen, um die Entfaltung des Klarblicks.

shanti
20.9.
2018
"Ach geh mir doch weg“ - Unmut, Irritation, Erschöpfung auf dem spirituellen Weg
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wenn wir regelmässig Meditation üben, kommt es immer wieder zu Durchhängern und Zweifeln an Sinn und „Effizienz“ unserer Praxis.
Die Effekte der Übungen können sogar unangenehm sein.
Wie können wir eine entspannte zugewandte Haltung in unserer Praxis entwickeln? 
Ein Abend um sich auszutauschen und neue Inspiration und Leichtigkeit zu finden.

lily
4.10.
2018
Umgang mit schwierigen Gefühlen aus der Perspektive der Gestalttherapie und Zen
mit Gabriele Blankertz

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

blankertz
13.-14.10. „Die heilende Kraft der Körper-und Atemmeditation“ Meditationsseminar (Theorie und Praxis)
Seminar mit Michael Peterssen  (Berlin)              

Zeiten: Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 30. September 2018
Teilnahme nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

War Achtsamkeitsmeditation noch vor ein paar Jahrzehnten eine exotische, esoterische Praxis für Aussteiger aus der Gesellschaft, so begegnet man ihr heutzutage in vielen Zusammenhängen: zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit von Arbeitnehmern, zum Stressabbau bei chronisch Kranken, als Heilmethode bei Depressionen usw. Inzwischen gibt es im Westen auch eine intensive wissenschaftliche Forschung, die sich mit dieser weitverbreiteten, althergebrachten Kulturtechnik der Selbsterforschung und Selbstveränderung beschäftigt.

Auf diesem Meditationswochenende wollen wir uns der Achtsamkeit auf unseren Körper und insbesondere der Aufmerksamkeit auf den Atmen widmen. Diese bilden eine gute Grundlage für die Schulung von Achtsamkeit auf unsere Gefühle oder Geisteszustände. Achtsamkeit auf den Körper hilft uns klarer zu erkennen, was für körperliche Bedürfnisse wir tatsächlich haben und was wir nur meinen, unbedingt zu brauchen.
Außerdem führt ein ausgeprägteres Bewusstsein von unserem Körper und der Atmung zu einer tieferen Verwurzelung in unserem Körper. Wir fühlen uns mehr bei uns und sind zentrierter. Und können auch besser mit unserem Körper sein, wenn es ihm mal schlecht geht. Krankheiten haben dann keinen so starken Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden mehr.

Nun soll unsere Übung der Achtsamkeit aber nicht nur zu einem gesteigerten Körpergewahrsein und zu besserer Sammlung führen. Wir streben auch das an, was im spirituellen Kontext zuweilen „sehende Achtsamkeit“ genannt wird. Diese Form der Achtsamkeit will uns über die schon erwähnten positiven Wirkungen hinaus helfen, uns selber und die uns umgebende Welt tiefer erkennen und verstehen zu lernen. Dazu gehört beispielsweise das hautnahe Erleben der unaufhörlichen Veränderlichkeit alles dessen, was uns ausmacht und was uns umgibt. Man könnte auch sagen, wir üben uns in „weiser“ Aufmerksamkeit, einem Gewahrsein, das uns als ganze Menschen auf längere Sicht hin so verändert, dass wir uns als integrierter, emotional positiver und vielleicht in Körper und Geist einfach „heiler“ erleben.
• detaillierte Meditationsanleitungen
• (geleitete & nicht-geleitete) Meditationen
• Vorträge • Erfahrungsaustausch in der Gruppe
• Fragen & Antworten

michael peterssen
18.10.
2018
Meditation bei Depressionen - Grenzen und Möglichkeiten
mit Ortwin Lüers

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

lüers
19.10.
2018
Warum der Buddhismus und die moderne Welt einander brauchen
Vortrag in Kooperation
mit David Loy

Freitag, 19.30 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Anmeldung und Eintrittskarten: Dharma-Buchladen,
(030) 784 50 80, info@dharma-buchladen.de
in Kooperation mit dem Dharma-Buchladen

Das höchste Ideal der westlichen Zivilisation ist bis heute die Umgestalten der Gesellschaft hin zu sozialer Gerechtigkeit. Das höchste Ziel des Buddhismus ist zu erwachen und die eigene wahre Natur zu erkennen, wodurch dukkha (Unbefriedigtsein/Leiden) endet – und hier besonders das dukkha, das mit der Illusion eines eigenständigen Selbstes einhergeht. Heute wird immer klarer: wir brauchen beides, nicht nur weil diese Ideale einander ergänzen sondern auch weil beide Projekte einander brauchen.

loy
20.-21.10.
2018
Die Beziehung zwischen persönlicher und sozialer Transformation
mit David Loy

Englisch mit deutscher Übersetzung

Samstag 10-18 Uhr, So 10-14 Uhr
Ort: Bodhicharya, Kinzigstr. 25-29, 10247 Berlin
Kosten: 130 Euro / erm. 110 Euro
Anmeldung bis 20.9.2018:
office@buddhistische-akademie-bb.de

Unser normales Selbst(gefühl) ist von einem Gefühl des Mangels heimgesucht: Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Warum haben wir immer nicht genug Geld, Ruhm, Sex? Weil wir unser Gefühl von Mangel damit füllen wollen – aber es funktioniert nicht. Diese Obsessionen decken auch auf, wo unsere Gesellschaft feststeckt. Was der Buddha als die drei Gifte bezeichnet, hat ein Eigenleben angenommen: unser ökonomisches System institutionalisiert Gier, Rassismus und Militarismus institutionalisieren Böswilligkeit und die Medien institutionalisieren Verblendung. Und unser kollektives Gefühl der Getrenntheit vom Rest der Biosphäre ist der Grund für die ökologische Krise. Jedes persönliche Erwachen, das wir erleben mögen, bleibt ohne ein soziales Erwachen in Bezug auf diese institutionalisierten Ursachen von Leiden unvollständig.

David Robert Loy ist Professor, Autor und Lehrer in der Sanbo-Zen-Überlieferung des japanischen Zen-Buddhismus. Er ist Autor u.a. von Erleuchtung, Evolution, Ethik und Geld, Sex, Krieg, Karma (beide edition steinrich) Seine Artikel erscheinen regelmäßig in wichtigen Zeitschriften und buddhistischen Magazinen, wie Tricycle, Shambhala Sun, Inquiring Mind und Buddhadharma, sowie in verschiedenen akademischen Journalen.
www.davidloy.org

loy
1.11.
2018
Was ist „säkularer Buddhismus“? Eine verheißungsvolle Vision für das 21. Jahrhundert oder die Banalisierung einer hoch geschätzten Religion?
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

peterssen
15.11.
2018
Freude - trotz Allem
mit Lily Besilly

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Wir sehnen uns nach Freude für uns selbst und andere, doch unser Leben hält immer wieder Herausforderungen bereit.
Wie finden wir Freude, wenn wir mit Tod und Verlust konfrontiert sind? Welche Übungen können uns dabei helfen, den vielleicht verschütteten Zugang zur Quelle der Freude in uns zu finden? Ein Abend um sich auszutauschen und einen Weg zu einer neuen stillen Freude zu finden.

lily
6.12.
2018
Wie wahr sind buddhistische Wahrheiten?
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

peterssen

aktualisiert am 22.11.2017
bitte beachten Sie, dass es noch geringfügige Änderungen im Programm geben wird.