Buddhisten betonen gerne die Gleichheit aller Wesen und die wechselseitige Abhängigkeit aller Erscheinungen, was sich traditionell im „Abhängigen Enstehen“ und modern in dem schönen Begriff „Intersein“ ausdrückt. Doch wie zeitgemäß ist unsere Vorstellung von Gleichheit und Verbundenheit eigentlich. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Menschen gerade dafür ausgesprochen, ihr Anderssein offener leben zu können. In diesem Vortrag möchte ich Vorstellungen zum Intersein beleuchten und durch die Idee des Andersseins ergänzen. Angestoßen wurde diese Reflexion durch Thomas Bauer „Die Vereindeutung der Welt“ und durch Sallie B. Kings Vortrag: „Otherness as a Challenge to Buddhism“. Gerne möchte ich sie einladen, nach meinem Impulsvortrag über „Andersein“ aus buddhistischer Sicht ins Gespräch zu kommen.

Anderssein – Ein Plädoyer für die Vielfalt
- Termin
- 22. April 2021
- Referent:in
- Raimund Hopf