In Liebe leben

Termin
12. Februar 2026
Ort
online via Zoom
Referent:in
Doris Harder

Die meisten von uns haben zumindest eine Ahnung davon, dass es so etwas wie eine allumfassende Liebe gibt, die über ein personales „ich liebe dich“ hinausgeht. Im Buddhismus nennt man diese Liebe oft Liebende Güte, im Christentum Nächstenliebe. Zugrunde liegt all dem ein intuitives oder mystisches Verständnis, dass Liebe nicht nur ein Gefühl oder eine Haltung ist, sondern als „Verbundenheit“ die Grundstruktur des Lebens ausmacht. In meinem Impulsvortrag möchte ich über die vielfältigen Facetten dieser Verbundenheit sprechen, wie sie im Buddhismus, in der Philosophie und der Biologie verstanden werden. Eine geführte Meditation/Wahrnehmungsübung soll tiefer in das Thema einführen. In einem Gespräch können wir uns austauschen, wie wir unsere liebevolle Beziehung zur Welt „mit offenen Händen“ halten können.

Doris Harder lebt in Wien und ist ordinierte Zen Priesterin in den Linien von Kobun Chino Otogawa Roshi und Shunryu Suzuki Roshi. Sie hat 10 Jahre in buddhistischen Klöstern und Zentren in USA, Österreich und in der Schweiz verbracht. Nun unterrichtet sie ebenso gern in säkularen Zusammenhängen Zen, Achtsamkeit, Ethik, Kreativität und „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Im Zweitberuf ist sie Theaterregisseurin.