In unserer Gesellschaft wird die Qualität von Großzügigkeit nicht mehr besonders stark betont. Dāna zu entwickeln ist eine lebenswichtige Absicht, die das „Nimm dir was dir zusteht“ oder der Einstellung „Sie hat mehr als ich, es ist nicht fair“ diametral gegenüber steht. Dies war nie die einzige Art und Weise, wie Gesellschaften funktionieren.
In der Buddhistischen Praxis hat Großzügigkeit einen hohen Stellenwert. Es ist der Anfang vom Weg und ohne Großzügigkeit im Herzen, werden wir da wahrscheinlich nicht weit kommen. Großzügigkeit ist ein Akt des offenen Herzens und ist eine Bewegung in die Realität einer gemeinsamen Welt. Mit Großzügigkeit ist das, was man gibt, nicht so bedeutend, sondern es ist der Akt des Gebens und des Empfangens der von Wert ist. Diese Handlungen öffnet das Herz auf wohlwollende Weise und wirken sich entsprechend auf eine andere Person aus. Nicht das was wir geben und Empfangen ist wichtig sondern wie wir das tun.
