Über die Praxis der Achtsamkeit im Mahāyāna-Buddhismus

Termin
11. Dezember 2025
Referent:in
Martina Draszczyk

Aufzeichnung

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Achtsam zu sein ist eine lebendige Weise, klare und liebevolle Beziehungen zu sich selbst und anderen zu pflegen – und es ist wesentlich, wenn wir Leid verringern und überwinden wollen. Im Westen wurden Buddhas Lehren zur Achtsamkeit meist anhand von Theravāda-Anleitungen vermittelt. Doch auch im Mahāyāna finden sich reiche Quellen dazu, als Weg zu Wachheit, Mitgefühl und Weisheit. Martina Draszczyk wird an diesem Abend vor allem über die Praxis der Achtsamkeit in den Lehrreden zur Vollkommenheit der Weisheit sowie deren Auslegungen im Tibetischen Buddhismus sprechen. Der Abend umfasst auch angeleitete Meditationen und bietet die Möglichkeit zum Austausch.

Martina Draszczyk ist Tibetologin, Übersetzerin sowie Dharma- und Achtsamkeitslehrerin. Seit Ende der 1970er Jahre geht sie den Weg buddhistischer Praxis und ist dabei insbesondere mit der tibetischen Karma-Kagyü-Tradition verbunden. Ihr Interesse gilt dem lebendigen Zusammenspiel von Weisheit und Mitgefühl, von philosophischem Verständnis und meditativer Erfahrung. An der Universität Wien promovierte sie in Buddhismuskunde und Tibetologie und forschte viele Jahre zum Thema buddhistischer Philosophie und Meditation. Als Gastprofessorin lehrte sie an der McGill University in Montreal und an der Universität Wien und veröffentlichte zahlreiche Übersetzungen und Bücher, die den Reichtum der buddhistischen Lehre auf zugängliche Weise vermitteln. Heute teilt sie ihr Wissen und ihre Erfahrung in Retreats und Seminaren für praktizierende Buddhist*innen und begleitet Menschen in der Weiterbildung zu Achtsamkeitslehrenden – mit dem Anliegen, Meditation und Achtsamkeit als Quelle von Klarheit, Mitgefühl und innerer Freiheit erfahrbar zu machen.