Mohammad Zaim ist muslimisch aufgewachsen und tief in dieser Tradition verwurzelt. Sein Lebensweg führte ihn jedoch in eine andere religiöse Praxis: Fünf Jahre lebte er als Mönch in Plum Village, dem von Thich Nhat Hanh gegründeten Achtsamkeitskloster.
In seinem Vortrag öffnet er sein Herz und teilt seine spirituelle Reise – von den täglichen Gebeten seiner muslimischen Kindheit und der Fastenpraxis im Ramadan hin zu stiller Meditation, achtsamer Atmung und dem klösterlichen Leben in Plum Village.
Er spricht offen über Zweifel, Sehnsucht, Disziplin, Hingabe und über die Erkenntnisse, die sein Verständnis von Glauben grundlegend verändert haben. Anstatt sich für eine Tradition zu entscheiden, fand er einen Weg, Islam und Buddhismus in sich zu vereinen und sich gegenseitig vertiefen und bereichern zu lassen.
Dieser Vortrag handelt nicht nur von Religion. Es geht um Identität, Mut und die Möglichkeit, Spiritualität jenseits starrer Grenzen zu leben – und dabei zutiefst authentisch zu bleiben.
