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Es gibt nur eine
falsche Sicht:
Der Glaube, meine
Sicht ist die einzig
richtige.

Nagarjuna

es gibt noch
freie Plätze

Herzlich willkommen bei der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg

Jahresprogramm 2018 pdf

foto martine batchelor
foto stephen batchelor


unser aktuelle Programm:

15.2.
2018
Beliebte Vorurteile und populäre Irrtümer über den Buddhismus
mit Michael Peterssen

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Der Buddhismus hat im Westen im Großen und Ganzen eine positive Presse. Das liegt wohl daran, dass Buddhisten Werthaltungen zeigen, die bei uns gesellschaftlich geschätzt sind. Wir lesen und hören, der Buddhismus missioniere nicht, sei tolerant gegenüber anderen Religionen und könne überhaupt eher als eine auf Gewaltlosigkeit und Friedfertigkeit beruhende Lebensweise denn als eine Religion betrachtet werden. Deshalb sei ihm auch zum Beispiel jegliche Neigung zum Fundamentalismus fern, der für die Ungläubigen Höllenstrafen und für die Gläubigen Segnungen des Himmels bereit hält. Ebenso mische er sich nicht ins Politische ein, sondern konzentriere sich auf die Veränderung des Individuums mithilfe bewährter Techniken wie Meditation, deren Effektivität inzwischen auch neurowissenschaftlich erwiesen sei. Wenngleich in all diesen Ansichten ein Stück Wahrheit liegt, finden wir bei genauerem Hinsehen auch manches Fragwürdige, zum Teil sogar Falsche ihn ihnen. Der Vortrag wird versuchen, einige weitverbreitete Irrtümer zu korrigieren und dabei die Komplexität und gleichzeitig den Reichtum der buddhistischen Traditionen sichtbar werden zu lassen. Ein Vortrag für Menschen, die bereit sind sich ent-täuschen zu lassen.

michael peterssen
24.-25.2.
2018
Achtsamkeits-und Sammlungsmeditation
Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie ihre Rolle auf dem Weg zum Erwachen

Seminar mit Michael Peterssen:

Zeiten: Sa 10-19 Uhr, So 10-17 Uhr
Seminargebühr: 130 € / erm. 100 €
Ort: Quelle des Mitgefühls
Heidenheimer Str. 27, 13467 Berlin
Anmeldung bis 12. Februar 2018

Schauen wir auf den für die buddhistische Geistesschulung so wichtigen Achtfältigen Pfad sehen wir, dass Achtsamkeit (Pali: sati) und Sammlung (Pali: samadhi) zwei getrennt aufgeführte Aspekte sind, die es auf dem Weg zu Erwachen zu kultivieren gilt.
Schon die unterschiedlichen Begriffe legen nahe, dass es sich hierbei um zwei verschiedene Ausrichtungen des Geistes handelt, deren Schulung auch je eigene Meditationspraktiken erfordert. Diese Unterschiede geraten heutzutage allzu oft aus dem Blick.

Die Veranstaltung setzt sich zum Ziel, theoretisch wie praktisch
• die Unterschiede zwischen Achtsamkeit und Sammlung herauszuarbeiten;
• deutlich zu machen, welche Rolle diese beiden Geisteszustände auf dem buddhistischen Weg spielen;
• und wie man sie in der eigenen (Meditations-)Praxis fördern kann.
Die Teilnahme ist nur an der ganzen Veranstaltung möglich.

michael peterssen
1.03.
2018
Grundlos glücklich
mit Shanti Strauch

Donnerstag, 19-21 Uhr
Ort: Lotos-Vihara
Neue Blumenstr. 5, 10179 Berlin
Eintritt: 10,- Euro, erm. 5,- Euro

Die drei vom Buddha genannten drei Daseinsmerkmale: Vergänglichkeit, Leidhaftigkeit, Nichtselbst, das sind die harten Fakten des Daseins (paramattha dhamma), an ihnen ist absolut nicht zu rütteln und nichts zu ändern. Manche Menschen sind schon deprimiert, wenn sie nur von den harten Fakten hören. Wenn das Dasein nicht nur umständehalber, sondern seinem Wesen nach vergänglich, leidvoll und substanzlos sein soll, dann gibt es doch nur eine vernünftige Konsequenz: nichts wie raus! - meinen sie.
Mich fasziniert hingegen die Frage, wie man inmitten offensichtlicher Unsicherheit, Ungewissheit und Verletzbarkeit ein erfülltes glückliches Leben führen kann. Das gelingt, gerade wenn man die harten Fakten bewusst, kreativ und eigenverantwortlich zur Grundlage seines Lebens macht.
Lässt sich mit klarer Einsicht in die Grund- und Sinnlosigkeit seiner Existenz, angesichts eines schier endlosen Kreislaufs von Geburt und Tod, ein glückliches Leben führen? Antwort: JA! Den letzten Beweis hierfür liefert kein gedankliches Konstrukt, sondern die alltägliche Lebenspraxis.

shanti

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