
7. Mai 2026
Vertrauen ins Ungewisse
Santacitta Bhikkuni und Irmgard Kirchner im Gespräch
über Santachitta
über Irmgard Kirchner
online via Zoom
Donnerstag 19-20.30 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro
Zeiten tiefgreifender Veränderungen berauben uns gewohnter Sicherheiten und erinnern uns schmerzhaft an den Kern allen Seins: Vergänglichkeit und permanenter Wandel.
Santacitta Bhikkhuni und Irmgard Kirchner sprechen darüber, wie wir aus buddhistischer Sicht mit Mutlosigkeit und Verzweiflung umgehen können, welche besonderen Qualitäten des Geistes in Zeiten großer Unsicherheit und multipler Krisen helfen und was die drei Zufluchten in Zeiten großer Erschütterungen bedeuten.
Santacitta Bhikkhuni und Irmgard Kirchner sind Autorinnen des Buches „Fang einfach an. Wie mir meine Freundin den Buddhismus erklärt“, das kürzlich in englischer Sprache bei Windhorse Publications, Cambridge / UK, erschienen ist.
Zum Jahreswechsel 26/27 wird sich Santacitta Bhikkhuni zu Lehrtätigkeiten in Europa aufhalten.
https://alokavihara.org/dec-2026-feb-2027-events-in-europe/
Zoom-Zugang:
https://us02web.zoom.us/j/89157255761?pwd=amtiQ3ZMM1JQTzJGNHZmUnRydlZiZz09
Meeting-ID: 891 5725 5761
Kenncode: BAkademie
Den Eintritt können Sie auf unser Konto oder per Paypal überweisen.
unser Bankkonto: Buddhistische Akademie Berlin Brandenburg
IBAN-Nr: DE 53430 60967 11338 34901
Paypal: https://paypal.me/BAkademie?locale.x=de_DE (Senden)
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Interreligiöse Begegnungen
21. Mai 2026
Spirituelle Ressourcen für eine verletzliche Welt
– Zu Gast: Schwester Mechthild
online via Zoom
Donnerstag 19-21 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro
Im Rahmen der neuen Reihe Interreligiöse Begegnungen begrüßen wir Schwester Mechthild, seit 25 Jahren Karmelitin im Kloster Regina Martyrum, zu einem besonderen Abend in der Buddhistische Akademie Berlin.
Im Gespräch mit Ursula Richard berichtet sie von ihrem spirituellen Weg, vom Leben im Karmel und von der inneren Praxis, die ihren Alltag trägt. Zudem spricht sie über interreligiöse Begegnungen und die Möglichkeit echten Dialogs über religiöse Grenzen hinweg.
Ein Schwerpunkt des Abends ist die Erinnerungskultur: Der Karmel wurde 1982 neben der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum gegründet, nahe der ehemaligen Hinrichtungsstätte Plötzensee, wo zwischen 1933 und 1945 über 2800 Menschen ermordet wurden, darunter viele Männer und Frauen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Wie wirkt dieser Ort des Gedenkens bis heute auf das spirituelle Leben?
Vor diesem Hintergrund geht es auch um existenzielle Fragen, die viele von uns heute sehr stark bewegen: den Umgang mit Leid und Schmerz sowie um spirituelle Ressourcen für Mitgefühl und Standhaftigkeit.
Wir freuen uns auf einen offenen und inspirierenden Abend im Geist des Dialogs.
Zoom-Zugang:
https://us02web.zoom.us/j/89157255761?pwd=amtiQ3ZMM1JQTzJGNHZmUnRydlZiZz09
Meeting-ID: 891 5725 5761
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9. April 2026
Unterschiedliche Meinungen als Übungsfeld – Buddhistische Praxis in konflikthaften Gesprächen
Shifu Simplicity
online via Zoom
Donnerstag 19-21 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro
Wir merken alle, dass sich der Umgang miteinander immer mehr an verschiedenen Themen polarisiert und ein echter Austausch oft nicht möglich ist. Das erleben wir dann häufig als frustrierend und wir ziehen uns dann zurück oder wir lassen uns ungewollt in hitzige Diskussionen hineinziehen. Wie können wir mit dem Dharma üben, um besser mit solchen Situationen umzugehen. Wie können wir echte Begegnungen wieder herstellen?
Zoom-Zugang:
https://us02web.zoom.us/j/89157255761?pwd=amtiQ3ZMM1JQTzJGNHZmUnRydlZiZz09
Meeting-ID: 891 5725 5761
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18. März 2026 (Mittwoch!)
Zwischen Halbmond und Lotus –
Ein spiritueller Weg zwischen Islam und Buddhismus
mit Mohammad Zaim Schneider
online via Zoom
Donnerstag 19-21 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro
Mohammad Zaim ist muslimisch aufgewachsen und tief in dieser Tradition verwurzelt. Sein Lebensweg führte ihn jedoch in eine andere religiöse Praxis: Fünf Jahre lebte er als Mönch in Plum Village, dem von Thich Nhat Hanh gegründeten Achtsamkeitskloster.
In seinem Vortrag öffnet er sein Herz und teilt seine spirituelle Reise – von den täglichen Gebeten seiner muslimischen Kindheit und der Fastenpraxis im Ramadan hin zu stiller Meditation, achtsamer Atmung und dem klösterlichen Leben in Plum Village.
Er spricht offen über Zweifel, Sehnsucht, Disziplin, Hingabe und über die Erkenntnisse, die sein Verständnis von Glauben grundlegend verändert haben. Anstatt sich für eine Tradition zu entscheiden, fand er einen Weg, Islam und Buddhismus in sich zu vereinen und sich gegenseitig vertiefen und bereichern zu lassen.
Dieser Vortrag handelt nicht nur von Religion. Es geht um Identität, Mut und die Möglichkeit, Spiritualität jenseits starrer Grenzen zu leben – und dabei zutiefst authentisch zu bleiben.

In Liebe leben
Doris Harder
online via Zoom
Donnerstag 19-21 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro
Die meisten von uns haben zumindest eine Ahnung davon, dass es so etwas wie eine allumfassende Liebe gibt, die über ein personales „ich liebe dich“ hinausgeht. Im Buddhismus nennt man diese Liebe oft Liebende Güte, im Christentum Nächstenliebe. Zugrunde liegt all dem ein intuitives oder mystisches Verständnis, dass Liebe nicht nur ein Gefühl oder eine Haltung ist, sondern als „Verbundenheit“ die Grundstruktur des Lebens ausmacht.
In meinem Impulsvortrag möchte ich über die vielfältigen Facetten dieser Verbundenheit sprechen, wie sie im Buddhismus, in der Philosophie und der Biologie verstanden werden.
Eine geführte Meditation/Wahrnehmungsübung soll tiefer in das Thema einführen. In einem Gespräch können wir uns austauschen, wie wir unsere liebevolle Beziehung zur Welt „mit offenen Händen“ halten können.
22. Januar 2026
Das Satipatthana Sutra und der Aufbau des Gehirns
Dorle Lommatzsch
online via Zoom
Donnerstag 19-21 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro
Herzlich willkommen zu dieser gemeinsamen Reise in die Welt der Achtsamkeit.
Wenn wir meditieren, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf Körper, Atem, Gefühle und Gedanken – und plötzlich beginnen innere Prozesse und Zusammenhänge, die sonst verborgen bleiben, sichtbar zu werden. Seit mehr als zweitausend Jahren beschreibt das Satipatthana-Sutra diesen Weg der Bewusstseinsentwicklung (die vier Grundlagen der Achtsamkeit). Heute wissen wir aus der Neurowissenschaft: Die Struktur unseres Gehirns spiegelt genau diese vier Bereiche der Achtsamkeit wider.
An diesem Abend werden wir erforschen, wie die uralte Meditationslehre und moderne Gehirnforschung sich berühren – und wie Achtsamkeit nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch die Funktionsweise unseres Gehirns verändern kann. Lassen Sie uns gemeinsam eintauchen in die Frage, wie bewusstes Wahrnehmen Stress lösen, Glück fördern und innerliche Freiheit und Verbundenheit vertiefen kann.